Neues aus der Isolation – Teil V

Seit in Sachsen die Maskenpflicht gilt, verlasse ich das Haus nur noch mit Pestmaske. Das Atmen fällt damit ein wenig schwer, aber zumindest hält es die Leute auf ausreichend Abstand und ich kann unbehelligt meine Einkäufe erledigen. Nicht, dass die Maske tatsächlich vor einer Ansteckung schützte. Ich fürchte sogar, dass Leute mit Stoffmasken sich nun erst recht in falscher Sicherheit wiegen und es mit der räumlichen Distanzierung nicht mehr so genau nehmen.


Das Wetter lädt zum Wochenende geradezu ein, nach draußen zu gehen. Tut es nicht! Bleibt drinnen, lest ein gutes Buch, lernt ein neues Instrument, bleibt mit euren Lieben telefonisch bzw. via Internet in Kontakt oder schreibt Briefe. Die Lockerungen der Maßnahmen sollten uns nicht zum Leichtsinn verleiten. Draußen fliegen eh zu viele Pollen.

Neues aus der Isolation – Teil IV

Mein Koreanisch macht langsame Fortschritte. Natürlich habe ich gerade erst begonnen, die Sprache zu erlernen, doch zuvor Hangul zu pauken, war definitiv eine gute Idee. Tatsächlich fiel es mir leichter als das kyrillische Alphabet zu behalten, und es hilft sicher auch, bereits mit Japanisch vertraut zu sein. Damit ist z.B. das Konzept der zusammengesetzten Grapheme nicht völlig neu. Auch in anderer Hinsicht ist ein Verständnis der japanischen Sprache von Vorteil, da die koreanische Grammatik sehr ähnlich aufgebaut ist.
Momentan bin ich sehr motiviert beim Lernen und hoffe, bald die Gelegenheit zu bekommen, das Gelernte anzuwenden. Und sei es nur im koreanischen Supermarkt um die Ecke.

Gern würde ich auch von den Fortschritten meines Buchprojektes berichten. »Die Maske aus schwarzem Samt« wird noch in diesem Jahr erscheinen, sofern nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt. Wann genau, hängt von verschiedenen Faktoren ab, sobald es mehr Details gibt, gebe ich sie aber hier bekannt. Also, schaut ab und zu mal rein 😄
Bis dahin arbeite ich weiterhin an anderen Projekten, die schon eine Weile WIP-Status haben. Wie verbringt ihr eure Zeit in Quarantäne?

Bleibt, wie stets, gesund und hoffnungsvoll!

Neues aus der Isolation – Teil III

Auch nach Ostern sieht es nicht so aus, als würden die Social Distancing Maßnahmen alsbald gelockert. Ein Besuch der Familie während der Feiertage fiel deshalb selbstredend aus. Das bedeutete: Keine Schokolade! Ein Alptraum …

Das Wetter lockte auch während der Feiertage wieder viele Leute hinaus ins Freie, die meisten hielten sich jedoch an die Regelung, zu nicht mehr als zweit hinauszugehen und hielten selbst untereinander Abstand. Ich habe die Zeit für eine kleine Radtour entlang der Elster genutzt. Die Bewegung tut nicht nur physisch, sondern auch psychisch gut.


In meinem letzten Post schrieb ich von Dingen, die man auch nach Covid-19 gern beibehalten kann. Dazu gehören weniger Autos auf den Straßen. Mit dem Rad durch die Stadt zu fahren ist wesentlich entspannter, nicht nur weil es weniger rücksichtslose Autofahrer gibt, die einem vielleicht die Vorfahrt nehmen oder fast von der Straße abdrängen; auch der geringere Verkehrslärm und die geringere Abgasbelastung sind eine Wohltat.

Bleibt gesund und hoffnungsvoll!

Neues aus der Isolation – Teil II

Bei sonnigem Wetter in Quarantäne zu bleiben, ist gar nicht leicht. Das haben sich auch andere Menschen gedacht, und so begegne ich auf meinen täglichen Spaziergängen (unter Einhalten der gebotenen Vorsicht) zahlreichen Menschen, die nicht ganz so viele Bedenken gegenüber sozialen Zusammenkünften hegen. In kleinen Gruppen sitzen viele, vor allem junge Menschen im Park beisammen, stehen Schlage vor der Eisdiele oder treffen sich mit anderen Leuten, die ihre Kinder ausführen. Es wird immer schwieriger, ihnen auszuweichen. (Nicht nur wegen Covid-19, ich mag einfach keine Menschenansammlungen 😅)

Der Versuch eines Photos

Dagegen gibt es durchaus Dinge, die man gern auch nach der Quarantänezeit beibehalten könnte: Abstand halten beim Einkaufen! Ohne Drängeln an der Kasse seine Waren aufs Band legen und bezahlen. Heute schenkte mir die Kassiererin sogar eine kleine Tafel Schokolade als vorzeitiges Ostergeschenk. Ob ich die bis dahin aufbewahren sollte?

Bleibt gesund und hoffnungsvoll!

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