:News: Frühlingslesung im April

Auch im zweiten Jahr der Pandemie lädt der Leipziger Autorenstammtisch des BvjA wieder zu einer Online-Lesung ein. Merkt euch den 22. 04. 2021 schon mal vor! Los geht’s um 19 Uhr auf Zoom (Details folgen).

Euch erwartet ein Abend voll abwechslungsreicher Texte – Kurzgeschichten, Romanauszüge, Biographisches – und die Gelegenheit, im Anschluss mit den Autor:innen ins Gespräch zu kommen.

Seid herzlich eingeladen und sagt es weiter!

Neues aus der Isolation – Teil VII

Das Jahr ist fast vorbei und ein neuer Lockdown steht bevor. Machen wir das Beste daraus.

Unser Autorenstammtisch hat aus gegebenem Anlass die Weihnachtslesung am 16. Dezember in den Webspace verschoben. Sie beginnt jedoch wie geplant, 19 Uhr. Da es unsere erste Lesung dieser Art ist, hoffen wir, alles verläuft reibungslos. Ein wenig Erfahrung mit Online-Meetings besitzen wir schon, denn unsere letzten Treffen fanden ebenfalls digital statt. Und so findet ihr uns: Folgt dem Link und tragt für die erste Hälfte der Lesung (19:00 – 19:40 Uhr) folgende Meeting-ID ein: 861 2522 3022 (das Passwort lautet 76dVmn). Der zweite Teil der Lesung startet 19:45 Uhr, dafür braucht ihr die ID: 856 2752 8860 (das Passwort lautet L3L47m). Leider geht es wegen zeitlicher Beschränkungen von Zoom Meetings nicht anders, aber wir hoffen, es klappt alles und freuen uns auf eure Teilnahme!


Für dieses Jahr war zudem das Erscheinen meines ersten Romans angekündigt. Aus verschiedenen Gründen muss das leider auf 2021 verschoben werden. Doch was lange währt, wird endlich gut, wie es so schön heißt. In der Zwischenzeit arbeite ich bereits an neuen Projekten. Dazu ebenfalls an gegebener Stelle mehr.

Habt einen schönen Sonntag und einen entspannten dritten Advent jenen, die ihn feiern. ✨

Mondscheinlesung am 10. 09. 20 – Eine Nachbetrachtung

An einem lauen Septemberabend lud der Autorenstammtisch Leipzig in den Garten der Stadtbibliothek Süd zu einer Open Air Lesung ein. Es war eine Veranstaltung, die der Autorenstammtisch schon seit dem Frühjahr geplant hatte, wegen der aktuellen Pandemie jedoch erst im September umsetzen konnte. Zahlreiche Gäste erschienen, sodass für die ursprünglich kleine Runde weitere Stühle herangeschafft wurden, bis jeder einen Platz fand.

Nach einer kurzen Einführung durch Bärbel Sanchez, die gleichzeitig der organisatorische Kopf der Autorengruppe ist, las Barbara Beekmann aus ihrem Roman »Vater, ich finde dich«, dem aktuellen Band einer im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert angesiedelten Familiensage,
gefolgt von Kathryna Kaa mit einem Auszug aus der Erzählung »Halloweenkind – Ein Flüstern im Dunkeln«. Anschließend las Edgar Sandig aus seinem noch unveröffentlichten Romanmanuskript, dessen Ausschnitt eine gescheiterte Beziehung zeigte. Auch ich stellte einen Ausschnitt aus dem Manuskript meines Debutromans vor, der in Kürze erscheinen wird.

Mit fortschreitender Stunde fielen die Temperaturen, doch Publikum und Autoren hielten tapfer durch und setzten sich gegen die Kälte und den Umgebungslärm durch, der zwangsläufig in einem Wohngebiet, das die Bibliothek umgibt, aufkommt. Nach einer zehnminütigen Pause ging es weiter mit einer Kurzgeschichte von Joachim Oeßler, die einen Einblick in die Lebenssituation einer Frau im kongolesischen Patriarchat gibt. Im Anschluss las Bärbel Sanchez eine phantastische Geschichte und beschwor dabei eine Atmosphäre wie aus einer Poe-Erzählung. Etwas erotisches zur Nacht las schließlich Ria Hellichten und entließ die Zuhörer in die kalte Nacht.

Auch eine Weihnachtslesung wurde bereits angekündigt, doch dazu später an anderer Stelle.

Dieser Text erschien erstmals auf https://literaturner.de/mondscheinlesung-am-10-09-2020-in-leipzig/

Fotos von Ria Hellichten und Bärbel Sanchez

Lesevergnügen im Grünen – Lesung im September!

Liebe Freunde der Literatur und Wohlgesonnene,

nachdem der Autorenstammtisch Leipzig wegen der aktuellen Pandemie die für April geplante Mondscheinlesung leider absagen musste, gibt es nun einen Termin für das Spätsommerliche Lesevergnügen im Grünen. Am 10.09.2020 lesen die AutorInnen des Leipziger Autorenstammtischs ab 18 Uhr in der Stadtbibliothek Süd (Steinstraße 42). Der Eintritt ist frei. Es ist zwar keine Vollmondnacht, aber dennoch könnt ihr euch auf einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend freuen. Wir freuen uns auf Euch!


Unter anderem werde ich an diesem Abend aus meinem bald erscheinenden Buch »Die Maske aus schwarzem Samt« vorlesen.

Bis dahin, bleibt gesund~



Neues aus der Isolation – Teil VI

Pfingsten steht vor der Tür, traditionell die Zeit für das Wave Gotik Treffen in Leipzig. Sehr spät erst, quasi in letzter Sekunde, haben die Veranstalter das Treffen offiziell abgesagt, obwohl schon lange abzusehen war, dass es auf Grund der Umstände nicht stattfinden wird.

Als kleinen Trost gibt es das Darkstream Festival, ein kostenloser Livestream verschiedener Künstler aus Literatur- und Musikbranche, den man über die üblichen Social Media Kanäle und Youtube verfolgen kann. Mitstreiter sind unter anderem Lydia Benecke, Dirk Bernemann, Christian von Aster, Coppelius, Sebastian Lohse und das Moskauer Kammerorchester, Mollust, Sandow, Tommy Krappweis und viele andere.

Bis einschließlich Pfingstmontag gibt es ein abwechslungsreiches Programm, das zwar kein Ersatz für eine richtige Zusammenkunft ist, aber doch ein wenig darüber hinweg tröstet, dass die Pandemie das Land, ja, die Welt noch immer fest im Griff hat. Wer das Festival und die Leute dahinter unterstützen möchte, kann das zudem via paypal.me/darkstream tun.

Neues aus der Isolation – Teil V

Seit in Sachsen die Maskenpflicht gilt, verlasse ich das Haus nur noch mit Pestmaske. Das Atmen fällt damit ein wenig schwer, aber zumindest hält es die Leute auf ausreichend Abstand und ich kann unbehelligt meine Einkäufe erledigen. Nicht, dass die Maske tatsächlich vor einer Ansteckung schützte. Ich fürchte sogar, dass Leute mit Stoffmasken sich nun erst recht in falscher Sicherheit wiegen und es mit der räumlichen Distanzierung nicht mehr so genau nehmen.


Das Wetter lädt zum Wochenende geradezu ein, nach draußen zu gehen. Tut es nicht! Bleibt drinnen, lest ein gutes Buch, lernt ein neues Instrument, bleibt mit euren Lieben telefonisch bzw. via Internet in Kontakt oder schreibt Briefe. Die Lockerungen der Maßnahmen sollten uns nicht zum Leichtsinn verleiten. Draußen fliegen eh zu viele Pollen.

Neues aus der Isolation – Teil IV

Mein Koreanisch macht langsame Fortschritte. Natürlich habe ich gerade erst begonnen, die Sprache zu erlernen, doch zuvor Hangul zu pauken, war definitiv eine gute Idee. Tatsächlich fiel es mir leichter als das kyrillische Alphabet zu behalten, und es hilft sicher auch, bereits mit Japanisch vertraut zu sein. Damit ist z.B. das Konzept der zusammengesetzten Grapheme nicht völlig neu. Auch in anderer Hinsicht ist ein Verständnis der japanischen Sprache von Vorteil, da die koreanische Grammatik sehr ähnlich aufgebaut ist.
Momentan bin ich sehr motiviert beim Lernen und hoffe, bald die Gelegenheit zu bekommen, das Gelernte anzuwenden. Und sei es nur im koreanischen Supermarkt um die Ecke.

Gern würde ich auch von den Fortschritten meines Buchprojektes berichten. »Die Maske aus schwarzem Samt« wird noch in diesem Jahr erscheinen, sofern nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt. Wann genau, hängt von verschiedenen Faktoren ab, sobald es mehr Details gibt, gebe ich sie aber hier bekannt. Also, schaut ab und zu mal rein 😄
Bis dahin arbeite ich weiterhin an anderen Projekten, die schon eine Weile WIP-Status haben. Wie verbringt ihr eure Zeit in Quarantäne?

Bleibt, wie stets, gesund und hoffnungsvoll!

Neues aus der Isolation – Teil III

Auch nach Ostern sieht es nicht so aus, als würden die Social Distancing Maßnahmen alsbald gelockert. Ein Besuch der Familie während der Feiertage fiel deshalb selbstredend aus. Das bedeutete: Keine Schokolade! Ein Alptraum …

Das Wetter lockte auch während der Feiertage wieder viele Leute hinaus ins Freie, die meisten hielten sich jedoch an die Regelung, zu nicht mehr als zweit hinauszugehen und hielten selbst untereinander Abstand. Ich habe die Zeit für eine kleine Radtour entlang der Elster genutzt. Die Bewegung tut nicht nur physisch, sondern auch psychisch gut.


In meinem letzten Post schrieb ich von Dingen, die man auch nach Covid-19 gern beibehalten kann. Dazu gehören weniger Autos auf den Straßen. Mit dem Rad durch die Stadt zu fahren ist wesentlich entspannter, nicht nur weil es weniger rücksichtslose Autofahrer gibt, die einem vielleicht die Vorfahrt nehmen oder fast von der Straße abdrängen; auch der geringere Verkehrslärm und die geringere Abgasbelastung sind eine Wohltat.

Bleibt gesund und hoffnungsvoll!

Neues aus der Isolation – Teil II

Bei sonnigem Wetter in Quarantäne zu bleiben, ist gar nicht leicht. Das haben sich auch andere Menschen gedacht, und so begegne ich auf meinen täglichen Spaziergängen (unter Einhalten der gebotenen Vorsicht) zahlreichen Menschen, die nicht ganz so viele Bedenken gegenüber sozialen Zusammenkünften hegen. In kleinen Gruppen sitzen viele, vor allem junge Menschen im Park beisammen, stehen Schlage vor der Eisdiele oder treffen sich mit anderen Leuten, die ihre Kinder ausführen. Es wird immer schwieriger, ihnen auszuweichen. (Nicht nur wegen Covid-19, ich mag einfach keine Menschenansammlungen 😅)

Der Versuch eines Photos

Dagegen gibt es durchaus Dinge, die man gern auch nach der Quarantänezeit beibehalten könnte: Abstand halten beim Einkaufen! Ohne Drängeln an der Kasse seine Waren aufs Band legen und bezahlen. Heute schenkte mir die Kassiererin sogar eine kleine Tafel Schokolade als vorzeitiges Ostergeschenk. Ob ich die bis dahin aufbewahren sollte?

Bleibt gesund und hoffnungsvoll!

P.S.: you can now support me directly:

Neues aus der Isolation

If the virus doesn’t kill me, loneliness will.


I’m just kidding. Aber nun, da ich eure Aufmerksamkeit habe, bitte bleibt zu Hause und gebt auch weiterhin auf euch und eure Mitmenschen acht!

Es ist schon seltsam. So viel hat sich in meinem Alltag gar nicht verändert. Man hält mehr Abstand an der Supermarktkasse – etwas gutes, das man vielleicht auch nach der Quarantäne beibehalten könnte. Aber sonst? Für jemanden, der eher introvertiert ist, ist Social Distancing kein neues Konzept.



Die Einsamkeit genießen – davon wusste schon Purcell ein Lied zu singen (sozusagen). Dennoch fällt es vielen Menschen offenbar schwer, die Zeit mit sich allein zu ertragen. Dabei haben sie die möglicherweise seltene Gelegenheit, Dinge zu tun, für die ihnen sonst die Zeit fehlt. Eine neue Fremdsprache lernen; das Buch lesen, das schon die ganze Zeit im Regal wartet; den Film schauen, den sie schon immer ansehen wollten; Zeichnen; Kochen; einfach mal nichts tun. Auch das ist wichtig.

Auf der anderen Seite gibt es Menschen, deren unermüdlichem Einsatz wir es verdanken, dass die Situation nicht noch viel schlimmer ist – die ihre Gesundheit riskieren, möglicherweise ihr Leben, um anderen zu helfen. Neben dem Applaus, den sie zu Recht erhalten, sollten sich aber auch ordentlich bezahlt werden. Und bitte hört auf sie: bleibt zu Hause!

Zeit allein kann so schön sein. Dabei muss man gar nicht gänzlich auf Kontakte verzichten. Ein Anruf, ein Videochat, oder selbst ein Brief – es gibt viele Möglichkeiten, sich zu verbinden. Niemand ist vergessen.

Oh, und falls ihr euch gefragt habt, wer Ruffy, Zoro und Sanji sind, so lege ich euch nahe, One Piece zu schauen. Jetzt habt ihr die Zeit dazu 😎

Bleibt hoffnungsvoll!

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